Blickwechsel

Eine Veranstaltungsreihe, die den Blick auf andere europäische Menschen, Regionen und Lebensweisen richtet.

Echte grenzüberschreitende Begegnungen

Eine Veranstaltungsreihe, die den Blick auf andere europäische Menschen, Regionen und Lebensweisen richtet. Zielgruppe: hybride Veranstaltungsreihe mit Übersetzung der Dialoge zwischen NGOs aus z.B. Deutschland, Polen, Ungarn, Tschechien, Frankreich und Belgien ermöglichen. Echte grenzüberschreitende Begegnungen wären in der Reihe „Blickwechsel“ möglich. „Trilaterale Wanderungen“ mit Jugendgruppen aus Deutschland, Frankreich und Polen durch die drei Länder auf den Spuren gemeinsamer Erinnerungsorte.

Das EUROPEAN SOLIDARITY CENTRE ist eine Kultureinrichtung im Zentrum von Danzig, es ist einerseits ein Museum, das an die Revolution der Solidarität und den Fall des Kommunismus in Europa erinnert, aber auch ein Bildungs-, Forschungs- und akademisches Zentrum, ein Archiv, eine Bibliothek und eine Multimediabibliothek. Das Zentrum ist es ein öffentlicher Treffpunkt für Bürger*innen, die sich für die Entwicklung der Demokratie verantwortlich fühlen: ein Ort, an dem Solidarität und Bürgerschaft gelebt werden. Die Erfahrungen des polnischen August 1980 und das Erbe der Solidarität ist auch heute noch eine Quelle belebender Ideen für Europa.

An diesem Ort, dem Europäischen Solidaritätszentrum, wollen wir im Rahmen von „Blickwechsel“ Seminare und Begegnungen von Europäer*innen ermöglichen. Zusammen mit dem Direktor des Europäischen Solidaritätszentrum, Basil Kerski, wollen wir an diesem Ort mit Europäerinnen und Europäer aus verschiedenen europäischen Ländern zu einem gemeinsamen Dialog einladen.

UNSERE VERANSTALTUNGEN

Stunden aus Blei

Stunden aus Blei

Mo., 19.12.2022 | 18:00 – 20:00 Uhr

Lesung mit der tschechischen Autorin Radka Denemarková aus ihrem Anfang des Jahres vielfach ausgezeichnete Romanwerk »Stunden aus Blei«

Die anderen Leben. Generationengespräche Ost.

Die anderen Leben. Generationengespräche Ost.

Do., 13.10.2022 | 18:00 – 20:00 Uhr

Sabine Michel und Dörte Grimm im Gespräch mit Dr. Weronika Priesmeyer-Tkocz. Lesung + Ausschnitte aus Ihren Filmen mit Publikumsgespräch. Öffentliche Veranstaltung.

Der Mythos der europäischen Wertegemeinschaft

Der Mythos der europäischen Wertegemeinschaft

Do. 30.6.2022 | 19:30 Uhr

Am 30. Juni 2022 fand im ZeitGeist Braunsfeld e.V. Kulturraum in Köln eine Lesung mit anschließender Diskussion zum Buch „7 Mythen über Europa. Plädoyer für ein vorsichtiges Europa“ des niederländischen Politik- und Kulturhistorikers René Cuperus statt.

Lasst uns um Europa kämpfen

Lasst uns um Europa kämpfen

Mi. 13.4.2022 | 18.00 Uhr

Am 13. April 2022 fand unser „Blickwechsel“ mit Nini Tsiklauri und Schüler:innen der Audi Hungaria Schule online statt und sprachen darüber, wie eine europäische Zukunft aussehen könnte und warum es sich lohnt für Europa zu kämpfen.

Polen und Ukraine – Verflochtene Geschichte, geteilte Erinnerung in Europa

Polen und Ukraine – Verflochtene Geschichte, geteilte Erinnerung in Europa

Fr. 25.3.2022 | 18.00 Uhr

Am 25. März 2022 fand unser „Blickwechsel“ mit Malgorzata Burek, Mitglied im Vorstand von Mitte 21 – Verein zur Förderung der Völkerverständigung und der Demokratie e.V. und Siebo M. H. Janssen, Historiker und Europa-Experte, Lehrbeauftragter an deutschen und internationalen Universitäten und Fachhochschulen sowie als Politischer Erwachsenenbildner, statt.

RÜCKBLICK

In den Jahren von 2019 – 2021 haben wir die Gelegenheit zum Blickwechsel ermöglicht. Mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus anderen europäischen Ländern wollten wir ins Gespräch kommen und neue Gesichtspunkte auf andere Menschen, Regionen und Länder der EU eröffnen. Dabei leitete uns die Frage, was diese Menschen und ihre Identität ausmacht – und was sie vielleicht mit anderen Europäer*innen gemein haben.
„Gemeinsam auch kämpfen?“

„Gemeinsam auch kämpfen?“

Di. 20.4.2021 | 18.00 Uhr

Am 20. April 2021 fand unserer „Blickwechsel“ mit Dr. Eva Högl, Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Claudia Major, Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, und Andreas Zumach, freier Journalist, Buchautor sowie Mitglied des Netzwerks Friedenskooperative, unter der Moderation von Markus Frenzel, ehem. ARD-Journalist mit Schwerpunkt Bundeswehr und Terrorismus, über Fragen europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik statt.

Volles Haus am 19. November 2019 zum ersten Blickwechsel der Willi-Eichler-Akademie

Volles Haus am 19. November 2019 zum ersten Blickwechsel der Willi-Eichler-Akademie „Europas Antwort auf Google, Facebook und Co? Lesung von Johannes Hillje aus seinem Buch „Plattform Europa“ und anschließender Diskussion mit dem Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordneten Helge Lindh im Kontakthof in Wuppertal.
Johannes Hillje analysiert in seinem Buch die heutigen Europa-Debatten und entwickelt einen Vorschlag für ein digitales, öffentlich finanziertes und gemeinwohlorientiertes soziales Netzwerk. Ein Ort für Nachrichten, Unterhaltungsangebote, Kulturangebote und Dienstleistungen. Einen Ort für den Austausch unter den Menschen in ganz Europa. Der Austausch unter den Anwesenden war gestern sehr lebhaft und spannend mit vielen interssanten Ideen und Beiträgen. Am Ende des Abends wurden hoffentlich neue Perspektiven ermöglicht und neu zum Denken über Europa angeregt.
Lesung mit Johannes Hillje und anschließender Diskussion mit Helge Lindh hier zum Nachhören (soundcloud.com).

Was wir wollen…

Wir wollen Gelegenheiten zum Blickwechsel ermöglichen, um diesen Fragen nachzugehen. Mit Mitbürger*innen aus anderen europäischen Ländern wollen wir ins Gespräch kommen und neue Gesichtspunkte auf andere Menschen, Regionen und Länder der EU eröffnen. Sehr oft wohnt diese Mitbürger*in bereits in unserer (?) unmittelbaren Nach­barschaft. Wie nehmen wir uns gegenseitig wahr? Sind die unterschiedlichen auch sozialen Lebensweisen und Lebensverhält­nisse in Europa sichtbar in unserer Wahrnehmung? Wechseln wir den Blick zwischen dem eigenen Ich und den Perspektiven anderer Menschen, aus dem eigenen Leben und Umfeld heraus auf für uns vielleicht neue Lebensrealitäten. Sind unsere regionalen und nationalen Identitäten übertragbar auf die europäische Ebene? Wir hier, ihr dort und gemeinsam in Europa?

Der Blickwechsel ist eine interkulturelle Erfahrungsmöglichkeit, die eine Erweiterung des Blicks sein kann. Dabei leitet uns die Frage, was Menschen und ihre Identität ausmacht – und was wir alle als Europäer*innen gemein haben.

Durch verschiedenste Formate ermöglichen wir neue Perspektiven und regen – so unser Wunsch – durch kleine Aha-Effekte neu zum Denken an.

Wir laden Sie mit uns gemeinsam zum Blickwechsel ein. Sie sind aber auch sehr eingeladen, uns einzuladen zu ihrem Blickwechsel.