EUROPA 2030 KONFERENZ

Projekt zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und zur Stärkung der politischen Instanzen

EUROPA UND DIE WELT: SCHLÜSSELBEG­RIFF TRANSFORMATION

UN-Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ erkennt bereits in ihrem Namen die Realität und Notwendigkeit eines globalen Transformationsprozesses an. Überall auf der Welt verändert sich, wie Menschen arbeiten und als Gesellschaft zusammenleben. Eine Konferenz, die nach den Perspektiven Europas fragt, muss diesen Transformationsprozess ins Zentrum stellen.

Denn die Perspektiven für die Zukunft Europas bestehen in Europas Beitrag und in Europas Teilhabe an dieser Transformation. Dabei bedeutet Transformation im europäischen Verständnis: Änderung und Wandel durch wissenschaftlichen, technologischen, ökonomischen Fortschritt und Innovation. Gleichermaßen aber auch Festhalten an Prinzipien, die nicht verändert werden dürfen: Achtung und Schutz der Würde des Menschen, Einhaltung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Die Konferenz nimmt beides in den Blick: notwendige Veränderungen sowie Konstanten, die bewahrt und geschützt werden müssen. Damit wollen wir aufzeigen, wie der spezifische Beitrag Europas in dieser entscheidenden Umbruchsphase der Menschheit aussehen kann.

PROGRAMM UND ANMELDUNG

Auf einen Blick - Unsere Themen

Wohlstand ohne Arbeit?
Die Transformation der globalen Wirtschaft und der Arbeitswelt

Verbrannte Erde
Klimakrise und Generationenkonflikt

Einwanderungsland Europa
Migration, Asyl und europäische Fluchtursachenbekämpfung

Kultur, Werte, Identität
Was hält die europäische Gesellschaft zusammen – und was reißt sie auseinander?

Grundwert und Defizit
Die Demokratie als Grundpfeiler und Daueraufgabe der EU

Europa als Teil des Westens
Die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft nach einem halben Jahr Joe Biden

Jetzt anmelden zu EUROPA 2030 Konferenz
am 10. Juli 2021 von 10–17 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Europäische Akademie Berlin, Bismarckallee 46/48, 14193 Berlin

VERANSTALTER

Willi-Eichler-Akademie e.V., Venloer Wall 15, 50672 Köln

  

Kostenlose Teilnahme!

Hybridevent: vor Ort und Digital

Unsere Referentinnen und Referenten

Klaus-Lederer-Buergermeister-und-Senator

Dr. Klaus Lederer

Dr. Klaus Lederer – Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin. Geboren 1974 in Mecklenburg, verbrachte Dr. Klaus Lederer seine Kindheit und frühe Jugend in Frankfurt an der Oder. Nach dem Ende der DDR engagierte er sich in linken Jugendverbänden und seit 1992 in der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS). Sein Studium der Rechtswissenschaften bis zur Promotion zum Dr. jur. an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, die Arbeit in der PDS und für sie in der Kommunalpolitik füllten seine 1990er Jahre. Im Dezember 2005 wurde Klaus Lederer zum Landesvorsitzenden der LINKEN in Berlin gewählt. Er blieb an der Spitze des Landesverbandes bis zum Dezember 2016. Von 2003 bis Januar 2017 war Herr Dr. Lederer Mitglied der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, dem Parlament des Bundeslandes Berlin und dort rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Seit Dezember 2016 ist Dr. Klaus Lederer Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin. Bis Dezember 2021 ist er Vorsitzender der Kulturministerkonferenz der Länder. (Bild: SenKultEuropa)

Katarina Barley

Katarina Barley ist eine deutsch-britische Juristin und Politikerin (SPD). Sie studierte Rechtswissen-schaften an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte ein Austauschstudium an der Universität Paris-Süd, das sie 1990 mit dem Diplôme de droit français (Diplom des französischen Rechts) abschloss. Sie war von 2013 bis 2019 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von Juni 2017 bis März 2018 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von September 2017 bis März 2018 zusätzlich nach dem Rücktritt von Andrea Nahles geschäftsführende Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie von März 2018 bis Juni 2019 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Seit dem Juli 2019 ist sie Abgeordnete des neunten Europäischen Parlaments und dessen Vizepräsidentin.

Drs. René Cuperus

Drs. René Cuperus

Drs. René Cuperus, Senior Associate Research Fellow am Clingendael International Institute (Den Haag); Mitglied des Beirats für Europäische Integration und Internationale Politik der niederländische Regierung; Research Fellow am ‘Duitsland Instituut‘ (DIA), Universität von Amsterdam; Autor des im September im Dietz Verlag erscheinenden Buches „7 Mythen über Europa – Plädoyer für ein vorsichtiges Europa“.

Cemile Giousouf

Cemile Giousouf ist seit Januar 2019 Leiterin der Fachabteilung sowie Vertreterin des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Sie koordiniert und steuert die inhaltliche Arbeit und die Planungsprozesse in den unterschiedlichen Fachbereichen. Cemile Giousouf studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Politikwissenschaften sowie Soziologie und Islamwissenschaften. Von 2008 bis 2013 war sie als Referentin in Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seit 2012 ist Cemile Giousouf Mitglied des Landesvorstands der CDU Nordrhein-Westfalen. Von 2013 bis 2017 war sie die erste Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU-Fraktion mit muslimischen Wurzeln.

Ferda Ataman

Ferda Ataman, Jahrgang 1979, ist Journalistin, Vorsitzende der „Neuen deutschen Medienmacher*innen“ und Sprecherin der „Neuen Deutschen Organisationen“, einem postmigrantischen Netzwerk von mehr als 120 Initiativen, die sich bundesweit für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen. Im März 2019 erschien ihre Streitschrift „Hört auf zu fragen. Ich bin von hier!“ im S. Fischer Verlag. Für den SPIEGEL schrieb sie bis Februar 2020 die Kolumne „Heimatkunde“.

Dr. Klaus-Jürgen Scherer

Dr. Klaus-Jürgen Scherer ist ein deutscher Diplompolitologe, Redakteur und Publizist. Er studierte an der FU Berlin Politikwissenschaft und 1988 wurde er am Otto-Suhr-Institut zum Thema „Jugend und soziale Bewegung“ promoviert. Anschließend war er von 1987 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und baute dort den „Informationsdienst für ökologische Wirtschaftsforschung“ auf. Von 1991 bis 2016 arbeitete Dr. Scherer für den SPD-Parteivorstand, als Geschäftsführer des Wissenschaftsforums, von 1998 bis 1999 als Büroleiter des Bundesgeschäftsführers Ottmar Schreiner und von 2000 bis 2016 als Geschäftsführer des Kulturforums. Parallel dazu baute er von 2000 bis 2014 die Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung auf und war auch für deren Leitung zuständig.
Seit 2007 ist Dr. Klaus-Jürgen Scherer Redakteur der Zeitschrift Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte und seit 2002 Geschäftsführer der Hochschulinitiative Demokratischer Sozialismus (HDS) e.V. und seit 2016 verantwortlicher Redakteur der Halbjahreszeitschrift perspektiven ds-Zeitschrift für Gesellschaftsanalyse und Reformpolitik.

Dr. Lale Akgün

Dr. Lale Akgün ist Diplom-Psychologin, Politikerin, Autorin und Senior Researcher an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zu den Themen Ethik und Verantwortung. Sie arbeitete im Bereich Jugendhilfe und Familienberatung und leitete das Landes­zen­trum für Zuwanderung in NRW. Von 2002 bis 2009 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages und migrationspolitische Sprecherin sowie Islambeauftragte der SPD. Inhaltlich beschäf­tigt sie sich mit Sozialpolitik sowie Migrations- und Integra­tions­fragen. 2013 setzte sich Akgün im Rahmen der Kritischen Islamkonferenz für die Gründung eines Verbandes liberaler Muslime ein. Sie lebt in Köln.

Elizaveta Khan

Elizaveta Khan ist Diplom Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin, Lehrkraft für DaZ und Referentin für die Themen Rassismuskritik, Partizipation, Empowerment und Demokratie. 2010 gründete sie mit ihrer Kollegin die Neue Deutsche Organisation, Integrationshaus e.V., seitdem ist sie die Geschäftsführerin dieser gemeinnützigen Organisation in Köln-Kalk. Daneben engagiert sie sich in der Bürgerstiftung KalkGestalten als eines der vier Vorstandsmitglieder sowie im Beirat des Fonds auf Augenhöhe der Software AG Stiftung und im Beirat der Partnerschaft für Demokratie in Köln.

Judith Döker

Judith Döker studierte acht Semester Jura, bevor sie sich für die Schauspielerei entschied. Seit 1999 ist sie in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Ab 2006 war sie eine der drei Hauptdarstellerinnen der Sat.1-Comedy-Serie Weibsbilder. Sie spielte in verschiedenen (Comedy-)Serien mit; für ihren Kurzfilm „Marlen und Bijou“ erhielt sie Auszeichnungen beim „Global Art Film Festival“ in Los Angeles und auf dem „Sansevieria Filmfestival“ in Ohio.
2012 zog sie für zwei Jahre nach Mumbai, Indien. Über diese Zeit schrieb sie das autobiografische Buch „Judith goes to Bollywood“, das die Top 30 der Spiegel-Bestsellerliste erreichte, sowie die Kurzgeschichte „Bombay“, die 2016 in der Anthologie „Unbehauste – 2. Edition“ im Dittrich Verlag erschien. Seit 2016 arbeitet sie auch als Fotografin. Ihre Fotografien aus Indien, Pakistan, Libanon und Syrien wurden in Spanien und Deutschland ausgestellt. Im November 2018 erschien ihr 11-minütiger Film „Kaleidoskop Europa // Drei Fragen: Glück“.
Judith Döker ist Schirmherrin der Indienhilfe Deutschland e.V.

Henning Flaskamp

Henning Flaskamp ist Geschäftsführer von werk21 Kommunika­tion, einer Agentur für politische Kommunikation. Er hat Politik­wissenschaft und Geschichte in Bochum und Berlin studiert. Sein Studium hat er sich durch einen Job in einer Werbeagentur finanziert. Die Tätigkeit hat ihm großen Spaß gemacht, aber Werbung für Produkte fand er weniger interessant als die Aus­ein­ander­setzung mit po­li­ti­schen und gesellschaftlichen Themen. 2013 konnte er durch die Anstellung in einer Agentur für politi­sche Kommunikation seine beiden großen Leidenschaften mit­einander in Einklang bringen. 2017 folgte mit drei Partner:innen die Gründung der eigenen Agentur werk21 Kommunikation, mit der er seitdem „Werbung für Werte“ macht. (Foto: Laura Hoffmann)

Gabriele Bischoff

Gabriele „Gaby“ Bischoff ist eine deutsche Gewerkschafterin und Politikerin. Sie studierte Politikwissenschaft und der Amerikanistik an Philipps-Universität in Marburg, wechselte dann an die Freie Universität in Berlin und beschloss dort ihr Studium mit dem Diplom in Politikwissenschaften. In den Jahren 1989 bis 1991 arbeitete sie am Berliner Institut für Sozialforschung (BIS) der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) in Berlin als wissenschaftliche Mitarbeiterin. 1991 widmete sie sich in Vollzeit als Gewerkschafterin im Vorstand der IG-Metall in Frankfurt am Main der Abteilung für Gleichstellungspolitik, deren Leiterin sie bis Ende 2000 war.
Von 2000 bis 2005 arbeitete Bischoff als Sozialreferentin in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union in Brüssel. Ab 2008 übernahm sie im DGB-Bundesvorstand die Leitung der Abteilung Europapolitik und ist mit EU-Grundsatzfragen befasst. 2015 wurde sie zur Präsidentin der Arbeitnehmergruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) in Brüssel gewählt. Gabriele Bischoff ist seit Juli 2019 Abgeordnete des Europäischen Parlaments und arbeitet dort im Beschäftigungs- und Sozialausschuss sowie im Ausschuss für konstitutionelle Fragen und dem Wirtschaftsausschuss.

Sergey Lagodinsky

Sergey Lagodinsky, geboren 1975 in Astrachan in Russland, ist ein deutscher Rechtsanwalt, Publizist und Politiker russisch-jüdischer Herkunft. Seit der Europawahl 2019 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments als Teil der Fraktion Die Grünen/EFA.
Nach seinem Schulabschluss, einem Auslandsaufenthalt in den USA und der Rückkehr nach Russland, siedelte er 1993 mit seinen Eltern, Großeltern und seinem jüngeren Bruder in die Bundesrepublik Deutschland über. Nach dem Abitur 1996 studierte er Jura an der Georg-August-Universität in Göttingen. 2001 fing er Universität Harvard mit dem Studium der öffentlichen Verwaltung und Politik an. Nach seinem amerikanischen Studienabschluss zog er nach Berlin. Er Programmdirektor und politischer Berater für das American Jewish Committee, später als Publizist und schließlich als Politiker in der SPD. Er war Gründer und Sprecher des Bundesarbeitskreises Jüdischer Sozialdemokrat*innen. 2011 nach dem Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin trat aus der SPD aus und wurde später Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Nach kurzer Anwaltsätigkeit in einer Großkanzlei übernahm er die Referatsleitung für EU/Nordamerika in der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war Mitglied der Repräsentanz und des Präsidiumsder Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Markus Meckel

Markus Meckel ist ein deutscher Theologe und ehemaliger Politiker. Nach dem Vikariat in Vipperow/Müritz übernahm er das dortige Pfarramt und bemühte sich fortan, die verschiedenen oppositionellen Gruppen zu vernetzen. 1989 initiierte er zusammen mit Martin Gutzeit die Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP). 1990 Mitglied der einzigen frei gewählten Volkskammer und von April bis August 1990 Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR. Nach den freien Wahlen 1990 verhandelte er als DDR-Außenminister die Deutsche Einheit mit. Von 1990 bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Robert Misik

Robert Misik

Robert Misik ist österreichischer Journalist und Sachbuchautor. Er schreibt regelmäßig im „Standard“, im „Falter“, für „profil“ und die Berliner „tageszeitung“. Robert Misik lebt und arbeitet in Wien.

Julian Müller-Kaler

Julian Müller-Kaler ist USA Experte im Amerika Programm der DGAP und Senior Fellow in der Foresight, Strategy, and Risks Initiative des Atlantic Council in Washington D.C.

Robert Peter

Robert Peter hat Abschlüsse in Ökonomie und Mathematik und schließt derzeit seinen Master „Leadership in digitaler Innovation“ an der Universität der Künste Berlin ab. Er arbeitet als digitalpolitischer Berater für eine Bundestagsabgeordnete und ist an verschiedenen internationalen Initiativen beteiligt. In der Stiftung Regeneration 2030 entwickelt er eine Plattform für den Austausch europäischer Jugendlicher zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Aus seiner Perspektive denkt er über Europa nach und sieht in der Verbindung von Menschen in der realen Welt und im Netz die größte Chance für ein Update des Kontinents. (Bild: Tobias von dem Berge)

Conny Reuter

Conny Reuter ist Koordinator der Progressiven Allianz, einem weilweiten Zusammenschluss von 140 progressiven Parteien. Er war von 2006 bis 2019 war er Generalsekretär des europäischen Netzwerks SOLIDAR, dessen Mitgliedsorganisationen sich in den Bereichen Beschäftigung und Soziales, Internationale Zusammenarbeit und lebenslanges Lernen für soziale Gerechtigkeit engagieren.

Florian Ruland

Florian Ruland ist Mitgründer eines Startups, das mit einer App Gendergerechtigkeit in der Verteilung von Haus- und Care-Arbeit schaffen möchte. Seine Doktorarbeit in Verhaltensökologie schrieb an der Freien Universität Berlin, wo er bis heute einen Lehrauftrag hält. Als Wissenschaftler und Künstler sucht er in Theater, Musik und bildender Kunst nach Trauerritualen für den Verlust von Biodiversität.

Marc Saxer

Marc Saxer leitet das Referat Asien und Pazifik der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Zuvor hat er die Friedrich-Ebert-Stiftung in Indien und in Thailand vertreten. Marc Saxer beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Transformationen und der Frage, wie man sie politisch gestalten kann. Seine Analysen sind in mehr als zwanzig Sprachen erschienen, und werden regelmäßig von internationalen Medien aufgegriffen. Sein Buch „Transformativer Realismus. Zur Überwindung der Systemkrise“ ist im April 2021 im Dietz Verlag erschienen. Der Sozialdemokrat ist Mitglied der SPD Grundwertekommission. Marc Saxer ist Diplom Politologe und Jurist. (Foto: Anait Sagoyan)

Christian Schoon

Christian Schoon bedient als Zukunftsforscher M.A. verschiedene Rollen. Als externer Foresight-Experte begleitet er bei Future Impacts diverse Vorausschauprozesse und für die Stadt Köln organisiert er für interessierte Verwaltungseinheiten Foresight-Projekte zu unterschiedlichsten Themen. Die Zukunft der Arbeit ist dabei ein kontinuierliches Thema, genauso wie die Zukünfte von Verwaltungen. Zudem ist er Vice-Chair vom German Node des Millennium Project und Mitglied im Foresight Europe Network (FEN). Darüber hinaus gibt er die berufspraktischen Kompetenzen als Zukunftsforscher im Masterstudiengang Zukunftsforschung der FU Berlin an Student:innen weiter.

Nini Tsiklauri

Nini Tsiklauri ist eine Autorin, Künstlerin, Politikwisschenschaftlerin und Europa Aktivistin, die in Ungarn, Georgien und Deutschland aufgewachsen ist. Sie spricht fünf Sprachen und glaubt fest an die Kraft der Zivilgesellschaft, die Europa vereinen kann. 2017 rief sie in Wien die Bürger­bewe­gung „Pulse of Europe“ und die Projekt-Werkstatt „Europe Lab Austria“ ins Leben. Mit der AutorInnengruppe „The Young European Collective“ publizierte sie Aufrufe an die junge europäische Generation, wie etwa das Buch „Who, If Not Us?!; Wer, wenn nicht wir?!“. Mit ihrem neuesten Buch „Lasst uns um Europa kämpfen“ hält sie ein flammendes Plädoyer für ein gemeinsames, solidarisches und geeintes Europa als Leuchtturm des Friedens und der Freiheit. Durch ihre Bekanntheit als Schauspielerin unter Jugendlichen im deutschsprachigen Raum begeistert sie besonders junge Menschen für politisches Engagement. Zudem setzt sie sich für die georgisch-europäischen Beziehungen ein.

Thomas Weber

Thomas Weber ist klassischer Philologe, arbeitet seit 30 Jahren in der Landes- und Bundesverwaltung, war Mitarbeiter von Harald B. Schäfer im Umweltministerium in Baden-Württem­berg und von Herta Däubler-Gmelin im Bundesministerium der Justiz in Bonn und Berlin, und ist heute Leiter des Referates Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitskoordinator im Bundes­ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Hendrik Küpper

Hendrik Küpper (*1997) studiert Politische Bildung und Philosophie/Ethik im Master an der FU Berlin. Er ist Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Vorstandsmitglied der Hochschulinitiative Demokratischer Sozialismus e.V. und Redakteur der perspektivends – Zeitschrift für Gesellschaftsanalyse und Reformpolitik.

Thomas Würdinger

Thomas Würdinger ist Politikwissenschaftler und Gewerkschafter. Er arbeitet als politischer Referent im Funktionsbereich Grundsatzfragen & Gesellschaftspolitik im Vorstand der IG Metall. Er beschäftigt sich unter anderem mit gesellschaftspolitischer Bündnisarbeit und der Frage, wie die sozial-ökologische und digitale Transformation gerecht gestaltet werden kann.

Paulina Fröhlich

Paulina Fröhlich ist Leiterin des Programmbereichs Zukunft der Demokratie des Progressiven Zentrums. Dort leitet sie u.a. innovative Dialogformate mit BürgerInnen, wie „Europa hört – eine Dialogreise“, und Projekte zum souveränen Umgang mit demokratiefeindlichem Populismus im öffentlichen Raum. Fröhlich gestaltet und kuratiert Innocracy, eine Konferenz zum demokratischen Wandel. Sie ist Co-Autorin von Diskussions­papieren wie „Glotz nicht so romantisch“ und der Studie „Die Talkshow-Gesellschaft“. Fröhlich leitet zudem den Aufbau der digitalen Plattform „European Hub for Civic Engagement“. Zuvor war Paulina Fröhlich in der Wasserwirtschaft und Entwicklungs­zusammenarbeit tätig. 2016 war sie Mitbegründerin der Initia­tive „Kleiner Fünf“, die die Strategie der „radikalen Höflichkeit“ gegen Rechtspopulismus entwickelt hat.
Foto (Credits: © DPZ, Capital Headshots Berlin)

Stefan Gsänger

Stefan Gsänger arbeitet seit über zwanzig Jahren an der welt­weiten Energiewende, anfangs bei Dr. Hermann Scheer. Seit 2001 leitet er als Generalsekretär die in Bonn ansässige World Wind Energy Association und hat auch Funktionen bei einer Reihe weiterer Organisationen im Bereich Erneuerbare Energien, wie REN21, der REN Alliance, Global100RE oder als Leiter der Bürgerenergie-Arbeitsgruppe bei IRENA. Er setzt sich insbe­son­dere für eine demokratische und partizipative Energiewende ein.

Siebo Janssen

Drs. Siebo M. H. Janssen M. A., Politikwissenschaftler und Historiker, studierte Politikwissenschaft, Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, Völkerrecht und Europarecht sowie Staats- und Rechtsphilosophie auf Magister an den Universitäten Köln, Bonn, Münster und Nijmegen (Niederlande). Im Anschluss an sein Magisterstudium promovierte er im Fach Neueste Ge­schichte an der Universität Groningen in den Niederlanden. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen insbesondere die Außenpolitik der USA, transatlantische Beziehungen, EU-Politik, Fragen der europäischen Integration, europäische Integrations­geschichte, die politischen Systeme der Beneluxstaaten, Staats­theorie und Staatslehre sowie Politische Theorie und Ideen­ge­schich­te. Ferner beschäftigt er sich mit der Verfassungs­geschichte Deutschlands, der Beneluxstaaten und der USA in vergleichender Perspektive sowie mit dem Föderalismus in vergleichender Perspektive und mit den politischen Systemen Kanadas, der Schweiz, Zyperns und der Türkei. Janssen besitzt Medienerfahrung durch zahlreiche Fernsehauftritte beim Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX in Bonn.

Erik Marquardt

Erik Marquardt, geboren 1987 in Neubrandenburg, ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Fotojournalist. Marquardt war Sprecher der Grünen Jugend und ist seit November 2015 Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen. Seit der Europawahl 2019 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments als Teil der Fraktion Die Grünen/EFA.
Als Fotojournalist hat Marquardt mehrfach Reisen entlang der Fluchtrouten und nach Afghanistan unternommen und seine Bilder und Erlebnisse in Vorträgen bundesweit präsentiert. Er nahm am Hilfseinsatz der Sea-Eye teil und konnte über 1.000 Menschen auf dem Mittelmeer helfen. Er lebte auf der griechischen Insel Lesbos und erlebt dort die Situation im Flüchtlingslager Moria und den Rechtsruck in der Bevölkerung aus erster Hand mit und berichtet darüber auf seinem Twitteraccount. Daraufhin starteten er und andere Aktivisten die Kampagne „Leave no one behind“.

Anna Delius

Anna Delius ist Projektmitarbeiterin von „fellows&friends“ und im Bereich „Demokratie Stärken“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Hier hat sie 2020 das Fellows Netzwerk „Democracy is Central“ für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Mittel- und Osteuropa gegründet. Von 2015 bis 2020 hat sie im deutsch-israelischen Graduiertenkolleg „Human Rights Under Pressure“ (FU Berlin/ Hebrew University Jerusalem) über Demokratisierung und Menschenrechte in Europa promoviert; zuvor hat sie zu kollektiven Erinnerungen gearbeitet. Als Podiumsreferentin spricht sie regelmäßig über Europathemen, Rassismus und die Erinnerung an den Nationalsozialismus sowie über Rechtstaatlichkeit in Polen. Foto: Stefan Lucks

Wai Long Van

Wai Long Van

Wai Long Van ist 28 Jahre alt und studiert in Köln auf Lehramt. Er trägt zwei verschiedene Kontinente in sich, Europa und Asien. Bei Gesprächen bricht er das Eis, indem er sich selbst als „Eurase“ bezeichnet. Durch den Krieg der Roten Khmer musste seine Familie aus Kambodscha fliehen und kam nach Deutschland. Seit 2018 engagiert er sich für die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF). Die JEF ist in 32 Ländern Europas vertreten und vertritt das Ziel: mehr Europa, statt weniger – die Vision eines vereinten Europas, um Frieden zu sichern und globale Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Herzensthemen von Wai Long Van sind politische Bildung und Europa verständlicher zu machen. Als JEF-Vorsitzender Köln spricht er darüber, wie JEF zum Thema Migration steht, und bringt seine persönliche Erfahrung zum Thema „Europa als Zuwanderungsland“ ein.

Perspektiven für eine europäische Identität

Willi-Eichler-Akademie e. V.
Venloer Wall 15, 50672 Köln
Telefon: 0049 221 - 168 898 70
E-Mail: kontakt@web-koeln.de
Internet: www.web-koeln.de 

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Partner & Förderer

Das Projekt wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Wir arbeiten an den Standorten Berlin, Köln und Brüssel zusammen mit europäischen Partnern und wollen mit diesen den Austausch auf den Weg bringen und intensivieren.

Die Willi-Eichler-Akademie ist Mitglied der 1948 gegründeten Organisation „Solidar“ in Brüssel. Solidar ist ein europäisches Netzwerk von 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen in 24 EU-Staaten. Die Aktivitäten werden von einem Sekretariat in Brüssel koordiniert. Das Netzwerk wird durch die gemeinsamen Werte soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Partizipation zusammengebracht.

partner logo Bundeszentrale für politische Bildung und Willi-Eichler-Akademie e. V.