EUROPA UND DIE WELT: SCHLÜSSELBEG­RIFF TRANSFORMATION

UN-Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ erkennt bereits in ihrem Namen die Realität und Notwendigkeit eines globalen Transformationsprozesses an. Überall auf der Welt verändert sich, wie Menschen arbeiten und als Gesellschaft zusammenleben. Eine Konferenz, die nach den Perspektiven Europas fragt, muss diesen Transformationsprozess ins Zentrum stellen.

Denn die Perspektiven für die Zukunft Europas bestehen in Europas Beitrag und in Europas Teilhabe an dieser Transformation. Dabei bedeutet Transformation im europäischen Verständnis: Änderung und Wandel durch wissenschaftlichen, technologischen, ökonomischen Fortschritt und Innovation. Gleichermaßen aber auch Festhalten an Prinzipien, die nicht verändert werden dürfen: Achtung und Schutz der Würde des Menschen, Einhaltung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Die Konferenz nimmt beides in den Blick: notwendige Veränderungen sowie Konstanten, die bewahrt und geschützt werden müssen. Damit wollen wir aufzeigen, wie der spezifische Beitrag Europas in dieser entscheidenden Umbruchsphase der Menschheit aussehen kann.

UN-Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ erkennt bereits in ihrem Namen die Realität und Notwendigkeit eines globalen Transformationsprozesses an. Überall auf der Welt verändert sich, wie Menschen arbeiten und als Gesellschaft zusammenleben. Eine Konferenz, die nach den Perspektiven Europas fragt, muss diesen Transformationsprozess ins Zentrum stellen.

Denn die Perspektiven für die Zukunft Europas bestehen in Europas Beitrag und in Europas Teilhabe an dieser Transformation. Dabei bedeutet Transformation im europäischen Verständnis: Änderung und Wandel durch wissenschaftlichen, technologischen, ökonomischen Fortschritt und Innovation. Gleichermaßen aber auch Festhalten an Prinzipien, die nicht verändert werden dürfen: Achtung und Schutz der Würde des Menschen, Einhaltung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Die Konferenz nimmt beides in den Blick: notwendige Veränderungen sowie Konstanten, die bewahrt und geschützt werden müssen. Damit wollen wir aufzeigen, wie der spezifische Beitrag Europas in dieser entscheidenden Umbruchsphase der Menschheit aussehen kann.

EUROPA 2030 KONFERENZ: UNSER PROGRAMM

Am 10. Juli 2021 fand die Konferenz „Europa 2030 – Perspektiven für die Zukunft Europas – Visionen für ein neues Europa“ der Willi-Eichler-Akademie e.V. in der Europäischen Akademie Berlin statt.

Auf einen Blick - Unsere Themen

Wohlstand ohne Arbeit?
Die Transformation der globalen Wirtschaft und der Arbeitswelt

Verbrannte Erde
Klimakrise und Generationenkonflikt

Einwanderungsland Europa
Migration, Asyl und europäische Fluchtursachenbekämpfung

Kultur, Werte, Identität
Was hält die europäische Gesellschaft zusammen – und was reißt sie auseinander?

Grundwert und Defizit
Die Demokratie als Grundpfeiler und Daueraufgabe der EU

Europa als Teil des Westens
Die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft nach einem halben Jahr Joe Biden

Unsere Referentinnen und Referenten

Katarina Barley

Katarina Barley ist eine deutsch-britische Juristin und Politikerin (SPD). Sie studierte Rechtswissen-schaften an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte ein Austauschstudium an der Universität Paris-Süd, das sie 1990 mit dem Diplôme de droit français (Diplom des französischen Rechts) abschloss. Sie war von 2013 bis 2019 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von Juni 2017 bis März 2018 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von September 2017 bis März 2018 zusätzlich nach dem Rücktritt von Andrea Nahles geschäftsführende Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie von März 2018 bis Juni 2019 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Seit dem Juli 2019 ist sie Abgeordnete des neunten Europäischen Parlaments und dessen Vizepräsidentin. Bild: © Katarina Barley / www.katarina-barley.de
Diana Kinnert. Foto: Copyright bei Dominik H. Müller

Diana Kinnert

Diana Kinnert ist eine Politikerin der CDU und selbstständige Unternehmerin, Beraterin und Publizistin. Weiter arbeitet sie für verschiedene Forschungsinstitute und Denkfabriken. Sie studierte Politikwissenschaft und Philosophie sowie Sozialwissenschaften an den Universitäten Göttingen, Amsterdam (NL), Köln und Berlin. Kinnert gehört der Global Media House GmbH an. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der Globalo News Publishing GmbH, einem internationalen Medienhaus mit eigener Filmproduktion für politische Dokumentationen, und Gründerin und Geschäftsführerin der newsgreen GmbH, einer Innovationsplattform für nachhaltige Technologien.
Sie berät verschiedene Akteure im politischen Prozess und unterstützt den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit Dr. Gerd Müller MdB in dessen Nachhaltigkeitsoffensive für den afrikanischen Kontinent und engagiert sich als Beirat in der Global Perspective Initiative für internationale Verständigung und globale Entwicklung. Diana Kinnert berät verschiedene Regierungsstellen und Stiftungen aus dem Ausland, darunter das weltweit erste Anti-Einsamkeitsministerium unter der ehemaligen Premierministerin Theresa May in Großbritannien sowie Parlamentskreise in der Schweiz, in Australien, Kanada und Japan. Sie ist Fakultätsmitglied des im Dezember 2017 neu gegründeten European Institute of Exponential Technologies and Desirable Futures Futur/io. Auf dem Weltwirtschaftsforum im Januar 2019 in Davos stellte das Institut erstmals sein Papier „Moonshots for Europe“ vor. Darin fordert es eine Offensive für die Technologie- und Innovationslandschaft Europa. Kinnert gilt mit Berufung auf das St. Gallen Symposium als „Leader of Tomorrow“. Sie ist Botschafterin der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Kinnert ist als Publizistin tätig. Im Alter von 22 Jahren gibt sie 2013 den Band „Das Zukunftsmanifest. Wie wir unser Land verändern wollen“ im Rowohlt Verlag heraus. Im März 2021 erscheint „Die neue Einsamkeit. Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können“ bei Hoffmann & Campe. Kinnert beschreibt darin ihre politische Reise durch das Themenfeld Einsamkeit und Vereinzelung und geht den Ursachen von Bindungsflucht und Entsolidarisierung in der Moderne nach. (Foto: Copyright bei Dominik H. Müller)

Delara-Burkhardt_Bild_Marc_Fricke

Delara Burkhardt

Delara Burkhardt ist Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) aus Kiel, ganz im Norden von Deutschland. Im Jahr 2019 wurde sie die jüngste, deutsche Europaabgeordnete. Als Mitglied des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments arbeitet sie vor allem zu den Themen Klima- und Biodiversitätsschutz sowie Kreislaufwirtschaft. Dort insbesondere, in der Rollte der Berichterstatterin, an der Einführung europäischer Regeln für entwaldungsfreie Lieferketten. Sie ist zudem umweltpolitische Sprecherin der SPD-Delegation im Europäischen Parlament. Außerdem arbeitet sie zum Thema Migration im Innenausschuss des Europäischen Parlaments. Bevor sie Mitglied des Europäischen Parlaments wurde, war sie stellvertretende Vorsitzende der Jugendorganisation der SPD (Jusos) und arbeitete im Projektmanagement einer Hamburger Kommunikationsagentur. Sie studierte Sozialwissenschaften und Sozioökonomie in Kiel und Hamburg. (Bild: Marc Fricke)
Klaus-Lederer-Buergermeister-und-Senator

Dr. Klaus Lederer

Dr. Klaus Lederer – Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin. Geboren 1974 in Mecklenburg, verbrachte Dr. Klaus Lederer seine Kindheit und frühe Jugend in Frankfurt an der Oder. Nach dem Ende der DDR engagierte er sich in linken Jugendverbänden und seit 1992 in der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS). Sein Studium der Rechtswissenschaften bis zur Promotion zum Dr. jur. an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, die Arbeit in der PDS und für sie in der Kommunalpolitik füllten seine 1990er Jahre. Im Dezember 2005 wurde Klaus Lederer zum Landesvorsitzenden der LINKEN in Berlin gewählt. Er blieb an der Spitze des Landesverbandes bis zum Dezember 2016. Von 2003 bis Januar 2017 war Herr Dr. Lederer Mitglied der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, dem Parlament des Bundeslandes Berlin und dort rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Seit Dezember 2016 ist Dr. Klaus Lederer Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin. Bis Dezember 2021 ist er Vorsitzender der Kulturministerkonferenz der Länder. (Bild: SenKultEuropa)
Drs. René Cuperus

Drs. René Cuperus

Drs. René Cuperus, Senior Associate Research Fellow am Clingendael International Institute (Den Haag); Mitglied des Beirats für Europäische Integration und Internationale Politik der niederländischen Regierung; Research Fellow am ‘Duitsland Instituut‘ (DIA), Universität von Amsterdam; Autor des im September im Dietz Verlag erscheinenden Buches „7 Mythen über Europa – Plädoyer für ein vorsichtiges Europa“.
Dr. Mechthild Baumann

Dr. Mechthild Baumann

Dr. Mechthild Baumann arbeitet europaweit als Gutachterin und Beraterin für europäische Projekte und EU-Förderanträge. Zu ihren Auftraggebern gehören die Europäische Kommission, Universitäten und zivilgesellschaftliche Organisationen.
Sie verfügt zudem über zwanzig Jahre Erfahrung als Programmleiterin und Koordinatorin in der europapolitischen Erwachsenenbildung. Dr. Baumann hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und dem Institut d’Etudes Politiques de Paris (Sciences Po) studiert und promovierte mit Unterstützung der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Humboldt Universität zu Berlin. Als passionierte Europäerin engagiert sie sich auch in ihrer Freizeit für die europäische Idee. Sie baute den Kreisverband der Europa-Union Havelland mit auf und ist Vorstandsvorsitzende der Europa-Union Brandenburg.

Oliver Paasch

Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, geboren 1971 in Malmedy, ist belgischer Politiker der freien Bürgerliste ProDG („Pro Deutschsprachige Gemeinschaft“).
Paasch studierte an den Universitäten von Namur (FUNDP) und Louvain-la-Neuve (UCL) und erwarb das Lizenziat der Rechte. Ausbildung an den Banken Crédit Général (Namur) und ABB (Brüssel). Er war als Kreditanalyst bei der Crédit Général in Lüttich tätig und ein Jahr Zweigstellenleiter derselben Bank in Malmedy. Anschließend war er Unternehmensberater und stellvertretender Direktor des Business Centers der CBC Bank in Verviers und stieg anschließend für ein Jahr auf den Posten des Direktors auf.
Sein Interesse für die Politik begann während des Studiums in Namur, wo Paasch Präsident der allgemeinen Studentenvereinigung war. 1993 bis 1994 übernahm er die Präsidentschaft der Vereinigung deutschsprachiger Studenten (Eumavia) an der Katholischen Universität Löwen in Neu-Löwen und war Vize-Präsident der Vereinigung wallonischer Studenten.
1994 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Bewegung „Jugend für Europa“ (Juropa), die im Hinblick auf die Wahlen des Rats der Deutschsprachigen Gemeinschaft mit der PDB ein Parteibündnis einging. 1997 wurde Oliver Paasch Mitglied des Rats (heute: Parlament) der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Seit 2004 gehört er der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft an, zunächst als Minister für Unterricht und wissenschaftliche Forschung und ab Juni 2009 als Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung. Aus den Gemeinschaftswahlen von 2014 trat die ProDG als große Gewinnerin hervor. Oliver Paasch führte das Bündnis mit Sozialisten (SP) und Liberalen (PFF) fort, löste gleichzeitig aber Karl-Heinz Lambertz (SP) vom Regierungsvorsitz ab und führt seitdem als Ministerpräsident die Regierung. (Bildrechte: Regierung DG / Belgien)

Dr. Lale Akgün

Dr. Lale Akgün ist Diplom-Psychologin, Politikerin, Autorin und Senior Researcher an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zu den Themen Ethik und Verantwortung. Sie arbeitete im Bereich Jugendhilfe und Familienberatung und leitete das Landes­zen­trum für Zuwanderung in NRW. Von 2002 bis 2009 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages und migrationspolitische Sprecherin sowie Islambeauftragte der SPD. Inhaltlich beschäf­tigt sie sich mit Sozialpolitik sowie Migrations- und Integra­tions­fragen. 2013 setzte sich Akgün im Rahmen der Kritischen Islamkonferenz für die Gründung eines Verbandes liberaler Muslime ein. Sie lebt in Köln.
Pascal Beucker, Foto: Anja Krüger

Pascal Beucker

Pascal Beucker, Jahrgang 1966, studierte Politikwissenschaften an der Universität-Gesamthochschule Duisburg. Seit 1999 arbeitet er für die tageszeitung, zunächst als nordrhein-westfälischer Korrespondent, dann als Redakteur im Inlandsressort und im Parlamentsbüro der taz. Beucker gehört seit 2018 dem Vorstand der taz-Genossenschaft an. Seit ihrer Gründung 1997 schreibt Beucker als Autor für die Wochenzeitung Jungle World. Beucker ist Mitglied der Bundespressekonferenz. (Foto: Anja Krüger)
Johannes Enzmann

Johannes Enzmann

Johannes Enzmann arbeitet seit 1995 in der Europäischen Kommission, zuerst an der Entwicklung des EU-Binnenmarkts für Energie und seit 2006 im Bereich der EU-Klimamaßnahmen. Er hat an der ersten Reform des Europäischen Emissionshandels gearbeitet (2007-2009) und war anschließend an ihrer Umsetzung beteiligt. Seit 2013, unterstützt Johannes Enzmann im Rahmen der Zusammenarbeit der EU mit China den Aufbau des chinesischen Emissionshandels und koordiniert, seit 2018, die Umsetzung des internationalen Abkommens zur Kopplung des Europäischen mit dem Schweizer Emissionshandelssystem. Darüber hinaus hält Johannes Enzmann regelmäßig Vorträge über die Klimapolitik der EU und verschiedenen europapolitischen Themen. Seit 2010 engagiert sich Enzmann als Gründer und Leiter eines Arbeitskreises auch in der SPD für eine wirkungsvolle Klimapolitik.

Markus Meckel

Markus Meckel ist ein deutscher Theologe und ehemaliger Politiker. Nach dem Vikariat in Vipperow/Müritz übernahm er das dortige Pfarramt und bemühte sich fortan, die verschiedenen oppositionellen Gruppen zu vernetzen. 1989 initiierte er zusammen mit Martin Gutzeit die Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP). 1990 Mitglied der einzigen frei gewählten Volkskammer und von April bis August 1990 Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR. Nach den freien Wahlen 1990 verhandelte er als DDR-Außenminister die Deutsche Einheit mit. Von 1990 bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Cemile Giousouf

Cemile Giousouf ist seit Januar 2019 Leiterin der Fachabteilung sowie Vertreterin des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Sie koordiniert und steuert die inhaltliche Arbeit und die Planungsprozesse in den unterschiedlichen Fachbereichen. Cemile Giousouf studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Politikwissenschaften sowie Soziologie und Islamwissenschaften. Von 2008 bis 2013 war sie als Referentin in Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen tätig. Seit 2012 ist Cemile Giousouf Mitglied des Landesvorstands der CDU Nordrhein-Westfalen. Von 2013 bis 2017 war sie die erste Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU-Fraktion mit muslimischen Wurzeln.

Ferda Ataman

Ferda Ataman, Jahrgang 1979, ist Journalistin, Vorsitzende der “Neuen deutschen Medienmacher*innen” und Sprecherin der “Neuen Deutschen Organisationen”, einem postmigrantischen Netzwerk von mehr als 120 Initiativen, die sich bundesweit für Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen. Im März 2019 erschien ihre Streitschrift “Hört auf zu fragen. Ich bin von hier!” im S. Fischer Verlag. Für den SPIEGEL schrieb sie bis Februar 2020 die Kolumne “Heimatkunde”.

Dr. Klaus-Jürgen Scherer

Dr. Klaus-Jürgen Scherer ist ein deutscher Diplompolitologe, Redakteur und Publizist. Er studierte an der FU Berlin Politikwissenschaft und 1988 wurde er am Otto-Suhr-Institut zum Thema „Jugend und soziale Bewegung“ promoviert. Anschließend war er von 1987 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und baute dort den „Informationsdienst für ökologische Wirtschaftsforschung“ auf. Von 1991 bis 2016 arbeitete Dr. Scherer für den SPD-Parteivorstand, als Geschäftsführer des Wissenschaftsforums, von 1998 bis 1999 als Büroleiter des Bundesgeschäftsführers Ottmar Schreiner und von 2000 bis 2016 als Geschäftsführer des Kulturforums. Parallel dazu baute er von 2000 bis 2014 die Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung auf und war auch für deren Leitung zuständig.
Seit 2007 ist Dr. Klaus-Jürgen Scherer Redakteur der Zeitschrift Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte und seit 2002 Geschäftsführer der Hochschulinitiative Demokratischer Sozialismus (HDS) e.V. und seit 2016 verantwortlicher Redakteur der Halbjahreszeitschrift perspektiven ds-Zeitschrift für Gesellschaftsanalyse und Reformpolitik.

Julian Müller-Kaler

Julian Müller-Kaler ist USA Experte im Amerika Programm der DGAP und Senior Fellow in der Foresight, Strategy, and Risks Initiative des Atlantic Council in Washington D.C.

Elizaveta Khan

Elizaveta Khan ist Diplom Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin, Lehrkraft für DaZ und Referentin für die Themen Rassismuskritik, Partizipation, Empowerment und Demokratie. 2010 gründete sie mit ihrer Kollegin die Neue Deutsche Organisation, Integrationshaus e.V., seitdem ist sie die Geschäftsführerin dieser gemeinnützigen Organisation in Köln-Kalk. Daneben engagiert sie sich in der Bürgerstiftung KalkGestalten als eines der vier Vorstandsmitglieder sowie im Beirat des Fonds auf Augenhöhe der Software AG Stiftung und im Beirat der Partnerschaft für Demokratie in Köln.

Robert Peter

Robert Peter hat Abschlüsse in Ökonomie und Mathematik und schließt derzeit seinen Master “Leadership in digitaler Innovation” an der Universität der Künste Berlin ab. Er arbeitet als digitalpolitischer Berater für eine Bundestagsabgeordnete und ist an verschiedenen internationalen Initiativen beteiligt. In der Stiftung Regeneration 2030 entwickelt er eine Plattform für den Austausch europäischer Jugendlicher zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Aus seiner Perspektive denkt er über Europa nach und sieht in der Verbindung von Menschen in der realen Welt und im Netz die größte Chance für ein Update des Kontinents. (Bild: Tobias von dem Berge)

Henning Flaskamp

Henning Flaskamp ist Geschäftsführer von werk21 Kommunika­tion, einer Agentur für politische Kommunikation. Er hat Politik­wissenschaft und Geschichte in Bochum und Berlin studiert. Sein Studium hat er sich durch einen Job in einer Werbeagentur finanziert. Die Tätigkeit hat ihm großen Spaß gemacht, aber Werbung für Produkte fand er weniger interessant als die Aus­ein­ander­setzung mit po­li­ti­schen und gesellschaftlichen Themen. 2013 konnte er durch die Anstellung in einer Agentur für politi­sche Kommunikation seine beiden großen Leidenschaften mit­einander in Einklang bringen. 2017 folgte mit drei Partner:innen die Gründung der eigenen Agentur werk21 Kommunikation, mit der er seitdem „Werbung für Werte“ macht. (Foto: Laura Hoffmann)

Gabriele Bischoff

Gabriele „Gaby“ Bischoff ist eine deutsche Gewerkschafterin und Politikerin. Sie studierte Politikwissenschaft und der Amerikanistik an Philipps-Universität in Marburg, wechselte dann an die Freie Universität in Berlin und beschloss dort ihr Studium mit dem Diplom in Politikwissenschaften. In den Jahren 1989 bis 1991 arbeitete sie am Berliner Institut für Sozialforschung (BIS) der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) in Berlin als wissenschaftliche Mitarbeiterin. 1991 widmete sie sich in Vollzeit als Gewerkschafterin im Vorstand der IG-Metall in Frankfurt am Main der Abteilung für Gleichstellungspolitik, deren Leiterin sie bis Ende 2000 war.
Von 2000 bis 2005 arbeitete Bischoff als Sozialreferentin in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union in Brüssel. Ab 2008 übernahm sie im DGB-Bundesvorstand die Leitung der Abteilung Europapolitik und ist mit EU-Grundsatzfragen befasst. 2015 wurde sie zur Präsidentin der Arbeitnehmergruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) in Brüssel gewählt. Gabriele Bischoff ist seit Juli 2019 Abgeordnete des Europäischen Parlaments und arbeitet dort im Beschäftigungs- und Sozialausschuss sowie im Ausschuss für konstitutionelle Fragen und dem Wirtschaftsausschuss. Bild: © Waldemar Salesski

Sergey Lagodinsky

Sergey Lagodinsky, geboren 1975 in Astrachan in Russland, ist ein deutscher Rechtsanwalt, Publizist und Politiker russisch-jüdischer Herkunft. Seit der Europawahl 2019 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments als Teil der Fraktion Die Grünen/EFA.
Nach seinem Schulabschluss, einem Auslandsaufenthalt in den USA und der Rückkehr nach Russland, siedelte er 1993 mit seinen Eltern, Großeltern und seinem jüngeren Bruder in die Bundesrepublik Deutschland über. Nach dem Abitur 1996 studierte er Jura an der Georg-August-Universität in Göttingen. 2001 fing er Universität Harvard mit dem Studium der öffentlichen Verwaltung und Politik an. Nach seinem amerikanischen Studienabschluss zog er nach Berlin. Er Programmdirektor und politischer Berater für das American Jewish Committee, später als Publizist und schließlich als Politiker in der SPD. Er war Gründer und Sprecher des Bundesarbeitskreises Jüdischer Sozialdemokrat*innen. 2011 nach dem Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin trat aus der SPD aus und wurde später Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Nach kurzer Anwaltsätigkeit in einer Großkanzlei übernahm er die Referatsleitung für EU/Nordamerika in der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war Mitglied der Repräsentanz und des Präsidiumsder Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Siebo Janssen

Drs. Siebo M. H. Janssen M. A., Politikwissenschaftler und Historiker, studierte Politikwissenschaft, Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, Völkerrecht und Europarecht sowie Staats- und Rechtsphilosophie auf Magister an den Universitäten Köln, Bonn, Münster und Nijmegen (Niederlande). Im Anschluss an sein Magisterstudium promovierte er im Fach Neueste Ge­schichte an der Universität Groningen in den Niederlanden. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen insbesondere die Außenpolitik der USA, transatlantische Beziehungen, EU-Politik, Fragen der europäischen Integration, europäische Integrations­geschichte, die politischen Systeme der Beneluxstaaten, Staats­theorie und Staatslehre sowie Politische Theorie und Ideen­ge­schich­te. Ferner beschäftigt er sich mit der Verfassungs­geschichte Deutschlands, der Beneluxstaaten und der USA in vergleichender Perspektive sowie mit dem Föderalismus in vergleichender Perspektive und mit den politischen Systemen Kanadas, der Schweiz, Zyperns und der Türkei. Janssen besitzt Medienerfahrung durch zahlreiche Fernsehauftritte beim Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX in Bonn.
Robert Misik

Robert Misik

Robert Misik ist österreichischer Journalist und Sachbuchautor. Er schreibt regelmäßig im “Standard”, im “Falter”, für “profil” und die Berliner “tageszeitung”. Robert Misik lebt und arbeitet in Wien.

Paulina Fröhlich

Paulina Fröhlich ist Leiterin des Programmbereichs Zukunft der Demokratie des Progressiven Zentrums. Dort leitet sie u.a. innovative Dialogformate mit BürgerInnen, wie “Europa hört – eine Dialogreise”, und Projekte zum souveränen Umgang mit demokratiefeindlichem Populismus im öffentlichen Raum. Fröhlich gestaltet und kuratiert Innocracy, eine Konferenz zum demokratischen Wandel. Sie ist Co-Autorin von Diskussions­papieren wie “Glotz nicht so romantisch” und der Studie “Die Talkshow-Gesellschaft”. Fröhlich leitet zudem den Aufbau der digitalen Plattform „European Hub for Civic Engagement“. Zuvor war Paulina Fröhlich in der Wasserwirtschaft und Entwicklungs­zusammenarbeit tätig. 2016 war sie Mitbegründerin der Initia­tive „Kleiner Fünf“, die die Strategie der „radikalen Höflichkeit“ gegen Rechtspopulismus entwickelt hat.
Foto (Credits: © DPZ, Capital Headshots Berlin)
Vincent-Immanuel Herr Credit: Phil Dera

Vincent-Immanuel Herr

Vincent-Immanuel Herr, geboren 1988, ist Autor, Aktivist und Feminist. Er setzt sich für das vereinte Europa und eine geschlechtergerechtere Gesellschaft ein. Als Teil des Autorenteams HERR & SPEER entwickelt er die FreeInterrail Idee, den Vorschlag allen 18-jährigen in der EU zum Geburtstag ein kostenloses Interrail Ticket zu schenken. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt mit 70.000 Teilnehmenden wurde die Idee im Jahr 2021 Teil des Erasmus+ Programms. Für sein Engagement wurde Herr u.a. mit dem Jean-Monnet-Preis für Europäische Integration ausgezeichnet. Im August 2021 erscheint sein neuestes Buch Europe For Future bei Droemer. (Bild Credit: Phil Dera)

Conny Reuter

Conny Reuter ist Koordinator der Progressiven Allianz, einem weilweiten Zusammenschluss von 140 progressiven Parteien. Er war von 2006 bis 2019 war er Generalsekretär des europäischen Netzwerks SOLIDAR, dessen Mitgliedsorganisationen sich in den Bereichen Beschäftigung und Soziales, Internationale Zusammenarbeit und lebenslanges Lernen für soziale Gerechtigkeit engagieren.

Florian Ruland

Florian Ruland ist Mitgründer eines Startups, das mit einer App Gendergerechtigkeit in der Verteilung von Haus- und Care-Arbeit schaffen möchte. Seine Doktorarbeit in Verhaltensökologie schrieb an der Freien Universität Berlin, wo er bis heute einen Lehrauftrag hält. Als Wissenschaftler und Künstler sucht er in Theater, Musik und bildender Kunst nach Trauerritualen für den Verlust von Biodiversität.

Marc Saxer

Marc Saxer leitet das Referat Asien und Pazifik der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Zuvor hat er die Friedrich-Ebert-Stiftung in Indien und in Thailand vertreten. Marc Saxer beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Transformationen und der Frage, wie man sie politisch gestalten kann. Seine Analysen sind in mehr als zwanzig Sprachen erschienen, und werden regelmäßig von internationalen Medien aufgegriffen. Sein Buch „Transformativer Realismus. Zur Überwindung der Systemkrise“ ist im April 2021 im Dietz Verlag erschienen. Der Sozialdemokrat ist Mitglied der SPD Grundwertekommission. Marc Saxer ist Diplom Politologe und Jurist. (Foto: Anait Sagoyan)

Christian Schoon

Christian Schoon bedient als Zukunftsforscher M.A. verschiedene Rollen. Als externer Foresight-Experte begleitet er bei Future Impacts diverse Vorausschauprozesse und für die Stadt Köln organisiert er für interessierte Verwaltungseinheiten Foresight-Projekte zu unterschiedlichsten Themen. Die Zukunft der Arbeit ist dabei ein kontinuierliches Thema, genauso wie die Zukünfte von Verwaltungen. Zudem ist er Vice-Chair vom German Node des Millennium Project und Mitglied im Foresight Europe Network (FEN). Darüber hinaus gibt er die berufspraktischen Kompetenzen als Zukunftsforscher im Masterstudiengang Zukunftsforschung der FU Berlin an Student:innen weiter.

Nini Tsiklauri

Nini Tsiklauri ist eine Autorin, Künstlerin, Politikwisschenschaftlerin und Europa Aktivistin, die in Ungarn, Georgien und Deutschland aufgewachsen ist. Sie spricht fünf Sprachen und glaubt fest an die Kraft der Zivilgesellschaft, die Europa vereinen kann. 2017 rief sie in Wien die Bürger­bewe­gung „Pulse of Europe“ und die Projekt-Werkstatt „Europe Lab Austria“ ins Leben. Mit der AutorInnengruppe „The Young European Collective“ publizierte sie Aufrufe an die junge europäische Generation, wie etwa das Buch „Who, If Not Us?!; Wer, wenn nicht wir?!“. Mit ihrem neuesten Buch „Lasst uns um Europa kämpfen“ hält sie ein flammendes Plädoyer für ein gemeinsames, solidarisches und geeintes Europa als Leuchtturm des Friedens und der Freiheit. Durch ihre Bekanntheit als Schauspielerin unter Jugendlichen im deutschsprachigen Raum begeistert sie besonders junge Menschen für politisches Engagement. Zudem setzt sie sich für die georgisch-europäischen Beziehungen ein.

Thomas Weber

Thomas Weber ist klassischer Philologe, arbeitet seit 30 Jahren in der Landes- und Bundesverwaltung, war Mitarbeiter von Harald B. Schäfer im Umweltministerium in Baden-Württem­berg und von Herta Däubler-Gmelin im Bundesministerium der Justiz in Bonn und Berlin, und ist heute Leiter des Referates Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitskoordinator im Bundes­ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Hendrik Küpper

Hendrik Küpper (*1997) studiert Politische Bildung und Philosophie/Ethik im Master an der FU Berlin. Er ist Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Vorstandsmitglied der Hochschulinitiative Demokratischer Sozialismus e.V. und Redakteur der perspektivends – Zeitschrift für Gesellschaftsanalyse und Reformpolitik.

Thomas Würdinger

Thomas Würdinger ist Politikwissenschaftler und Gewerkschafter. Er arbeitet als politischer Referent im Funktionsbereich Grundsatzfragen & Gesellschaftspolitik im Vorstand der IG Metall. Er beschäftigt sich unter anderem mit gesellschaftspolitischer Bündnisarbeit und der Frage, wie die sozial-ökologische und digitale Transformation gerecht gestaltet werden kann.

Anna Delius

Anna Delius ist Projektmitarbeiterin von „fellows&friends“ und im Bereich „Demokratie Stärken“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Hier hat sie 2020 das Fellows Netzwerk „Democracy is Central“ für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Mittel- und Osteuropa gegründet. Von 2015 bis 2020 hat sie im deutsch-israelischen Graduiertenkolleg „Human Rights Under Pressure“ (FU Berlin/ Hebrew University Jerusalem) über Demokratisierung und Menschenrechte in Europa promoviert; zuvor hat sie zu kollektiven Erinnerungen gearbeitet. Als Podiumsreferentin spricht sie regelmäßig über Europathemen, Rassismus und die Erinnerung an den Nationalsozialismus sowie über Rechtstaatlichkeit in Polen. Foto: Stefan Lucks

Stefan Gsänger

Stefan Gsänger arbeitet seit über zwanzig Jahren an der welt­weiten Energiewende, anfangs bei Dr. Hermann Scheer. Seit 2001 leitet er als Generalsekretär die in Bonn ansässige World Wind Energy Association und hat auch Funktionen bei einer Reihe weiterer Organisationen im Bereich Erneuerbare Energien, wie REN21, der REN Alliance, Global100RE oder als Leiter der Bürgerenergie-Arbeitsgruppe bei IRENA. Er setzt sich insbe­son­dere für eine demokratische und partizipative Energiewende ein.

Miguel Góngora

Miguel Góngora wurde in Kolumbien geboren, zog mit 4 Jahren nach Deutschland und fing mit 9 Jahren an sich im Kinder- und Jugendparla­ment Charlottenburg-Wilmersdorf zu engagieren. Später übernahm er den Vorsitz und war 2020 Berlins Landes­schüler­sprecher. Er und sein Team organisieren Projekte in Kooperation mit Stiftungen und anderen Organisationen zu den Themen Bildungs­gerechtigkeit, Klimaneutralität, Europa der Zukunft, Stadtentwicklung und der Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen.

Erik Marquardt

Erik Marquardt, geboren 1987 in Neubrandenburg, ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Fotojournalist. Marquardt war Sprecher der Grünen Jugend und ist seit November 2015 Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen. Seit der Europawahl 2019 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments als Teil der Fraktion Die Grünen/EFA.
Als Fotojournalist hat Marquardt mehrfach Reisen entlang der Fluchtrouten und nach Afghanistan unternommen und seine Bilder und Erlebnisse in Vorträgen bundesweit präsentiert. Er nahm am Hilfseinsatz der Sea-Eye teil und konnte über 1.000 Menschen auf dem Mittelmeer helfen. Er lebte auf der griechischen Insel Lesbos und erlebt dort die Situation im Flüchtlingslager Moria und den Rechtsruck in der Bevölkerung aus erster Hand mit und berichtet darüber auf seinem Twitteraccount. Daraufhin starteten er und andere Aktivisten die Kampagne “Leave no one behind”.
Wai Long Van

Wai Long Van

Wai Long Van ist 28 Jahre alt und studiert in Köln auf Lehramt. Er trägt zwei verschiedene Kontinente in sich, Europa und Asien. Bei Gesprächen bricht er das Eis, indem er sich selbst als „Eurase“ bezeichnet. Durch den Krieg der Roten Khmer musste seine Familie aus Kambodscha fliehen und kam nach Deutschland. Seit 2018 engagiert er sich für die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF). Die JEF ist in 32 Ländern Europas vertreten und vertritt das Ziel: mehr Europa, statt weniger – die Vision eines vereinten Europas, um Frieden zu sichern und globale Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Herzensthemen von Wai Long Van sind politische Bildung und Europa verständlicher zu machen. Als JEF-Vorsitzender Köln spricht er darüber, wie JEF zum Thema Migration steht, und bringt seine persönliche Erfahrung zum Thema “Europa als Zuwanderungsland” ein.
Silvan Wagenknecht

Silvan Wagenknecht

Silvan Wagenknecht ist Aktivist und Gründer von “Pulse of Europe” in Berlin. Mit Demonstrationen und öffentlichen Auftritten wirbt er für ein starkes und geeintes Europa. Das Capital-Magazin nahm dies zum Anlass, Silvan zu den “Top 40 unter 40” Deutschlands zu zählen, laut dem “Focus” gehört er zu den “25 Personen, die die Zukunft prägen”. Darüberhinaus setzt er sich als Botschafter von FreeInterrail für ein Europa ein, das allen zugänglich ist.

Judith Döker

Judith Döker studierte acht Semester Jura, bevor sie sich für die Schauspielerei entschied. Seit 1999 ist sie in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Ab 2006 war sie eine der drei Hauptdarstellerinnen der Sat.1-Comedy-Serie Weibsbilder. Sie spielte in verschiedenen (Comedy-)Serien mit; für ihren Kurzfilm „Marlen und Bijou“ erhielt sie Auszeichnungen beim „Global Art Film Festival“ in Los Angeles und auf dem „Sansevieria Filmfestival“ in Ohio.
2012 zog sie für zwei Jahre nach Mumbai, Indien. Über diese Zeit schrieb sie das autobiografische Buch „Judith goes to Bollywood“, das die Top 30 der Spiegel-Bestsellerliste erreichte, sowie die Kurzgeschichte „Bombay“, die 2016 in der Anthologie „Unbehauste – 2. Edition“ im Dittrich Verlag erschien. Seit 2016 arbeitet sie auch als Fotografin. Ihre Fotografien aus Indien, Pakistan, Libanon und Syrien wurden in Spanien und Deutschland ausgestellt. Im November 2018 erschien ihr 11-minütiger Film „Kaleidoskop Europa // Drei Fragen: Glück“.
Judith Döker ist Schirmherrin der Indienhilfe Deutschland e.V.
Stefan Groenebaum

Stefan Grönebaum

Stefan Grönebaum, 1962 im Rheinland geborener und aufgewachsener Historiker, verheiratet, drei Söhne, in den 90ern in den Osten gegangen, seit 1998 in Berlin, langjähriger Chefredakteur der größten deutschen Kommunalzeitschrift, seit 2010 im Wirtschaftsministerium NRW, zuletzt als Leiter des Grundsatzreferats für Arbeits- und Sozialpolitik, Demografie und Integration.
Sophie Pornschlegel

Sophie Pornschlegel

Sophie Pornschlegel ist Policy Fellow bei Das Progressive Zentrum und Analystin bei der Brüsseler Denkfabrik European Policy Centre. Dort leitet Sie das Projekt “Connecting Europe” gemeinsam mit der Stiftung Mercator, um europäische Zivilgesellschaft mit der Europapolitik zu vernetzen. Sie forscht zu den Themen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Zivilgesellschaft, sowie zu EU-Solidarität in der Corona-Krise im Rahmen eines Fellowships der Karlspreis Academy. Sie schreibt regelmäßig Beiträge für das politische Feuilleton von Deutschlandfunk Kultur. Bild: Frederike van der Straeten

Anna-Zoë Herr

Anna-Zoë Herr

Anna-Zoë Herr recherchiert die Kraft von Narrativen und Hoffnung im globalen Klimadiskurs, im Besonderen in der Wissenschaftskommunikation von Popliteratur die sich mit dem Thema beschäftigt. Die notwendige Verzahnung der Natur- mit den Humanwissenschaften, um eine holistische Perspektive auf die Klimakrise zu finden, hat sich in ihrer wissenschaftlichen Karriere als Fokus herausgearbeitet. Sie beendet momentan ihren Master in Global Studies an der Humboldt Universität in Berlin, durch den sie auch an Gastuniversitäten in Südafrika und Indien studierte. Anna-Zoë hat ihren Bachelor in den USA absolviert, wo sie neben ihrem Interesse an Nachhaltigkeitsstudien auch einen Kunstabschluss erwarb. Sie arbeitet freiberuflich als Graphik-, Webdesignerin und Fotografin.

Anna Castro Kösel

Anna Castro Kösel

Anna Castro Kösel ist Studentin der Politikwissenschaft und Klimaaktivistin aus Freiburg.
Neben lokalem Aktivismus setzt sie sich auch international innerhalb von Fridays for Future für den Erhalt des Amazonas Regenwaldes ein. Neben dem Aktivismus ist sie auch im Lokaljournalismus als freie Journalistin aktiv und setzt hierbei vor allem politische und umweltbezogene Schwerpunkte.