Am 8. Dezember 2022 fand unser „Europäischer Salon“ mit Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker, und Gert Weisskirchen, emeritierter Professor und ehemaliger außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, im Rahmen unseres Projektes „Transformation der Erinnerung – Transformation der Aufarbeitung“ mit einem Blick auf die historische Bedeutung der Ereignisse in der Tschechoslowakei 1968 statt. Am Beginn stand ein Grußwort und eine Einordnung durch Tomáš Kafka, Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland. Moderiert wurde der Abend von Dr. Bernd Rother. Wir danken der vorwärts: Buchhandlung in Berlin, dass wir den Salon dort ausrichten konnten.

Das Jahr 1968 steht für die weltweite Auflehnung der Jüngeren gegen als autoritär empfundene Gesellschafts- und Staatsformen. Im Mittelpunkt dieses historischen Bandes über »Achtundsechzig« im östlichen Europa, in dem Beiträge von Zeitzeugen durch wissenschaftliche Aufsätze ergänzt werden, stehen die Reformversuche des »Prager Frühlings«, einen demokratischen, menschlichen Sozialismus zu schaffen. Heute erkennt man: Was in der Tschechoslowakei unmittelbar, weniger folgenreich in Polen und Jugoslawien, geschah, strahlte auch auf die »freie Welt« aus und war mit der militärischen Niederschlagung durch die Warschauer-Pakt-Staaten keineswegs vorbei – 1968 ist ein zentrales Ereignis auf dem Weg zur späteren Auflösung der Blöcke im Kalten Krieg.

Die beiden Herausgeber – und das gilt auch für die anderen Autor*innen – sind keine neutralen Beobachter, sondern waren seinerzeit sowohl Beteiligte der „Achtundsechziger“- Bewegung in der Bundesrepublik einschließlich West-Berlin als auch in der Folge Verfechter entschiedener Solidarität mit den mittel- und osteuropäischen Emanzipationsbewegungen gewesen: von der Charta 77 über Solidarnosc bis zu den ostdeutschen Dissidenten der revolutionär-demokratischen Volksbewegung in der DDR 1989/90.

Der tschechische Botschafter Kafka nutze die Gelegenheit, um einen Gedanken einzuwerfen, der sich teilweise auf die Tschechische Republik oder die tschechische Geschichte bezieht, aber vielleicht einen breiteren Bogen schlagen möchte, „und zwar ich selbst kam vor einigen Jahren mit einer These, die mir bisher niemand richtig widerlegen konnte. Deswegen also möchte ich es Ihnen hier als eine Art Vermächtnis auch hinterlassen. Und zwar, dass eine wirklich konstruktive, gute Zukunft der europäischen Integration und der Europäischen Union, gerade in den konfliktreichen Zeiten, wird uns nur dann glücken, wenn Westeuropa und Mitteleuropa sich sehr gut ergänzen werden und quasi jeder Teil, also mit bestimmten Stärken und Neigungen dabei auftrumpfen wird. Ich sehe selbst Westeuropa als die Wiege der Innovationen und Revolutionen und Mitteleuropa eigentlich mehr als die Wiege der Revolutionen und Improvisationen. Ich glaube, dass wir in Mitteleuropa sehr dringend auf die Innovationen aus dem Westen angewiesen sind. Und diese Inspiration ist für uns sehr wertvoll. Aber genauso hoffe ich, dass der Westen wiederum zu schätzen wissen wird, dass in uns, ich will nicht sagen Zweifler, aber sagen wir Revolutionäre finden kann, die sich für jede Idee ein bisschen länger begeistern können dafür aber irgendwie vielleicht können auch konstruktive Fragen stellen – also eine Art TÜV. Also dann, wenn die Dinge bei uns fliegen werden, dann ist die Chance erheblich größer, dass sie irgendwie auch weltweit als universell verstanden werden könnten. Und in diesem Lichte glaube ich, dass die Revolutionen erst 68 oder 89, die samtene Revolution, das es eigentlich Revolutionen waren, weil wir oder unsere Väter und Mütter eigentlich nicht angestrebt haben, etwas ganz Neues zu erfinden, sondern da war die Inspiration vom Westen oder vielleicht auch eine bestimmte Anständigkeit, die zeitlos ist, die uns helfen sollten, also die Systeme, die eindeutig sich als nicht zukunftsfähig oder auch menschenwürdig erwiesen. Also diese Systeme dieser Regime sollten irgendwie modifiziert werden, selbstverständlich mit der Hoffnung auf die volle Überwindung. Aber 68, vielleicht waren nicht alle eindeutig dabei, den Sozialismus zu verwerfen. Da war noch die Chance, vielleicht daraus etwas zu machen. Aber indem es modifiziert werden sollte und nicht neu erfunden. Und 89, da war schon so ganz klar, es wäre Zeitverschwendung. Also wenn man wieder an 68 anknüpfen wollte, statt dann irgendwie sich von dem Stand des Westens im Jahre 89 inspirieren zu lassen. Ivan Krastev später hat geschrieben, dass die 90er Jahre eigentlich verliefen. Mehr im Sinne nicht so einer Integration, sondern eher einer Imitation. Aber damit habe ich gar keine Schwierigkeiten, denn die Revolutionäre, die sind gerne dabei, wenn es die Situation vereinfacht und den Prozess beschleunigt. Da kann man durchaus auch imitieren. Wichtig ist, was am Ende rauskommt. Und ich glaube, dass gerade jetzt auch zu Zeiten der tschechischen Ratspräsidentschaft wir langsam dort angekommen sind, wo wir gerne nach meiner Meinung nach stehen sollten. Und zwar, dass wir sehr gut harmonieren. Die französische Visionskraft also Anfang des Jahres, die erste Hälfte 2022. Also das war ein Push, zwar auch durch den Krieg etwas verzerrt, aber es war so ein Pusch noch in die Richtung. Sagen wir also die europäische Zukunft oder die Zukunft der Europäischen Union. Wir wiederum, also mit unserer Ratspräsidentschaft, müssen jetzt die Probleme vor allem anpacken, die in der Gegenwart verankert sind. Und deswegen, wenn wir jetzt Kompromisse machen, dann ist es vielleicht für uns alle einfacher zu akzeptieren, als wenn die Franzosen Kompromisse machen würden. Denn dann würde es heißen, dass die Visionen vielleicht nicht mehr so angesehen sind. Wir stehen zu den Visionen, aber wir stehen auch zu der Notwendigkeit zu improvisieren. Ich möchte vielleicht bei diesem Einstieg bewenden lassen.“

„Nach dem Einstieg kommen wir am Ende auch auf den Bogen von `68 und ´89 und fragen, ob ´89 noch irgendetwas von Prag 68 an relevanten gewesen ist“, so Bernd Rother.

Ich möchte Peter Brandt und Gert Weisskirchen fragen, so Bernd Rother, könnt ihr mal kurz skizzieren, welche Themen in dem Sammelband „Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Der Aufbruch in der Tschechoslowakei 1968 in seinem historischen Umfeld“ besprochen werden. Beide Autoren haben Beiträge darin, aber es sind weitere Beiträge.

„Wir haben versucht, interessante, glaube ich“, so Gert Weisskirchen, „Autorinnen und Autoren zu gewinnen … so etwas wie ein europäisches Netzwerk zu schaffen. … Und die habe ich gebeten, aus ihrer Sicht was zu schreiben über das Jahr 68. … „Und dann haben sich eine ganze Menge an neuen Perspektiven entwickelt.“

Peter Brandt ist mit zwei Beiträgen in dem Buch vertreten.

„Also es gibt einen Beitrag, den ich geschrieben habe“, so Peter Brandt, „der noch mal versucht, die Ereignisse in der Tschechoslowakei mit Vorgeschichte, denn es gibt eine jahrelange Vorgeschichte, die bis in die frühen 60er Jahre zurückreicht, die dieses darzustellen. Es gibt einen Beitrag, der speziell die Entwicklung der Slowakei, denn das fällt leicht hinten runter, wenn man vom Prager Frühling spricht. Also das ist ein Begriff, den wir auch mit verwenden, unter anderem aber eigentlich ein eher im Westen benutzter Begriff. Und naturgemäß legen die Slowaken Wert darauf, dass es nicht nur ein Prager Frühling war. Also das, das ist sozusagen allerdings in etwas weiterer historischer Perspektive. Wir haben dann eine Reihe von Beiträgen, die versuchen, die Situation in dieser Periode eher unter außenpolitischen Gesichtspunkten zu sehen, also einen Beitrag, der die deutsch-tschechoslowakischen Beziehungen und einer der die deutsch-polnischen Beziehungen“ beleuchtet. „Es gibt drei Beiträge, die gewissermaßen versuchen, die tschechoslowakischen Ereignisse mit dem globalen 1968 in eine Beziehung zu setzen. Darin steckt natürlich auch eine These. Also das ist ja nicht völlig selbstverständlich. Vielleicht hätten wir, wenn der Botschafter etwas mehr Zeit gehabt hätte, dann hätte man darüber noch etwas diskutieren können. … Und das war gewissermaßen eben auch unser Anliegen, in das Bild, was alle irgendwie haben, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, aber unter Umständen auch wenn sie sehr viel jünger sind, von 1968, dieses zu integrieren. Also sowohl die tschechoslowakischen Ereignisse ins Globale 1968, aber eben auch umgekehrt, also bei der Betrachtung der tschechoslowakischen Ereignisse das Globale mit im Blick zu haben.“ Das „ist die Intention dieses Bandes“. … „Wir sind ja jetzt keine politisch neutralen Beobachter. Also das ist Teil dieses Projekts, ist auch eine besondere Verbundenheit mit beidem, also mit der 68er Bewegung und speziell auch mit der Solidarität Osteuropa, namentlich Tschechoslowakei, fährt Brandt fort.

„Welche Hoffnungen und Erwartungen habt ihr damals mit den Reformprozess in der Tschechoslowakei im Frühjahr und Sommer 1968 verbunden“, fragt Rother.

„Also, was das Interessante war von 68, dass es ein übergreifendes Projekt gegeben hat. So würde ich das mal beschreiben. Mindestens was die jüngere Generation, zu der ich damals natürlich zählte“, Gert Weisskirchen. „Wir haben bei uns im Westen den Sozialismus für uns neu entdeckt, den demokratischen Sozialismus. Und wir haben gesehen, es gibt in der Tschechoslowakischen Republik ähnliche Gedanken, die auch darauf zielten, dass es ein Sozialismus mit menschlichem Antlitz, also eine Konstruktion, Demokratie und Sozialismus miteinander zu verbinden. Das hat uns sehr interessiert. Und wir haben möglicherweise das, was ja vorher schon in der Konvergenztheorie unter Politikwissenschaftlern debattiert worden ist. … Wie verbindet man das mit dem humanen Fortschritt auch bei uns im Westen? … Da gab es also, wenn man so will, kongeniales Denken auf beiden Seiten der Ost-West-Grenze, und das war natürlich für uns damals etwas wirklich Revolutionäres, dass man denken kann, es gäbe ein gemeinsames Projekt, auf das man sich in die Zukunft hin und für die Zukunft hin gemeinsam aktiv einsetzen kann. Dass das dann innerhalb eines Jahres durch die Panzerketten wieder zerstört worden ist, das wussten wir ja zu jenem Zeitpunkt nicht.“

„Und wenn ich das noch ergänzen darf. Also ist das eine war Waren Konzepte und Ideen, das andere waren, dass ich den Eindruck hatte, dass sich da reale Bewegungen aufeinander zubewegen jetzt natürlich nicht im Maßstab eins zu eins oder gleich vollkommen gleich. Dass aber diese lähmende Trennung der Konfliktsphären, wenn man so will, also im Ostblock einerseits und im Westblock andererseits, dass das aufgebrochen wird. Das war die große Hoffnung, und das ist eine wechselseitige Befruchtung von Emanzipationsbewegungen. Das war meine Hoffnung“, so Peter Brandt.

„Paris, London, Rom, Prag. Man könnte ja viele andere, Tokio, sehr viele andere Städte nennen. Die haben ähnliche, vergleichbare Entwicklungslinien in jenem Jahr gemacht. Das kommt dann nachher zu der steilen, aber wie ich finde, durchaus in sich begründeten These von Immanuel Wallerstein, dass 68, eine Revolution oder der Beginn einer Weltrevolution war“, Gert Weisskirchen.

„Nein, aber es gibt natürlich Anklänge, wo man solche Verknüpfungslinien durchaus ziehen kann. Ich würde nicht nur im Nachhinein, sondern auch damals habe ich eher das Gefühl gehabt, es wäre eine und da komme ich auf den Punkt jetzt zurück. Es war eher eine Kulturrevolution, nicht in dem chinesischen Sinne, sondern eine Kulturrevolution von insbesondere jungen oder aber auch nach Emanzipation drängenden Gruppierungen in einer ganzen Reihe von europäischen Ländern. … Also das heißt, es war eher eine kulturelle Eruption, ein Aufbruch von Studierenden, von jungen Menschen, auch von Kulturträgern.“

„Und, Weisskirchen, und damit wollte ich, will ich nur deutlich machen, es gab in Prag und um den Prager Frühling, gab es einen Nukleus einer neuen europäischen Entwicklung. Das war für mich im Grunde genommen das Faszinierende. Kulturell, ökonomisch und nachher am Ende auch politisch.“

Peter Brandt sieht, dass „das Typische in der tschechoslowakischen Entwicklung und der Diskussion war die Verbindung mit politischer Demokratisierung. Konzeptionell übrigens war das nicht ausgegoren. Es gab nicht eine einheitliche Linie, sondern es gab verschiedene Bestrebungen. … Das ist also dieser Satz, der im Aktionsprogramm der KPC dann stand Sozialismus ohne Demokratie ist kein Sozialismus. Das ist erst einmal eine Art Glaubensbekenntnis. … Klar war, dass auch das politische System nicht kosmetisch, sondern grundlegend geändert werden sollte. … Was dann herausgekommen wäre, wenn das wenn das nicht gestoppt worden wäre.“

„Dann will ich doch nochmal nachfragen, so Bernd Rother. „Also parallel zu uns wird es gerade im Deutschen Historischen Museum die Ausstellung Roads not Taken, über Ereignisse, eine kontrafaktische Erzählung von verschiedenen Ereignissen in der Geschichte Deutschlands und Europas in den letzten 170 Jahren eröffnet. Deswegen auch hier doch die Frage, ob ihr geneigt seid, mal zu spekulieren was wäre ohne die Besetzung, ohne den Einmarsch im August 68 aus diesem Reformprozess geworden? Wäre das am Ende eine sozialistische Marktwirtschaft mit pluralistischer Demokratie und die Kommunistische Partei als eine von vielen geworden? Also am Ende dann doch so etwas wie eine westeuropäische Demokratie, oder was zeichnete sich da ab?“

„Also ich glaube“, so Weisskirchen, „dass es in der Tat eine Chance gegeben hätte, wenn die Sowjetunion nicht gesagt hätte Stopp und mit ihr die anderen Warschauer-Pakt-Staaten bis auf die, die faktisch nicht interveniert haben.“

„Ach nein“, Peter Brandt, „also sicher nicht das, was ich mir in meinen jungen Jahren so vorgestellt habe. Aber ich halte es für denkbar, dass ein lebensfähiges, nicht kapitalistisches Modell, also das heißt ohne Privatbesitz an den großen Produktionsmitteln sich stabilisiert hätte, auf demokratischer Grundlage. Dann kann man sagen, das ist rückwärtsgewandtes Wunschdenken. Aber ich halte es für denkbar. Wie gesagt, es ist. Es war ja auch außerhalb der Tschechoslowakei einiges in Bewegung.“

Radka Denemarková

In dem Buch steckt noch ein weiteres Buch über den globalen Aufbruch 1968.

„68, das war ein globaler Prozess“, so zitiert Weisskirchen Antonin Liehm, Gründer der europäischen Kulturzeitschrift Lettre International. „Das war etwas, das nicht alleine auf Prag begrenzt war. Nicht alleine auf die Revolte Paris begrenzt war, sondern das war eine Erscheinungsform als Gegenreaktion auf die Zeit, die davor lag. Davor lag der Versuch in den USA, John F. Kennedy, Robert Kennedy und Martin Luther King den Emanzipationsbedarf einer jüngeren Generation ein Ziel zu geben, ein politisches Ziel und ein gesellschaftliches Ziel. Und das, so hat mir das Antonin Liehm erklärt, Prag verbunden mit allen anderen, die ähnlich eine aufgeschobene Emanzipation realisieren wollten. Und ich glaube, da an diesem, an diesem Grundgedanken ist was dran“, so Gert Weisskirchen. „Das ist kein Mythos gewesen, meiner Meinung nach, wie Kraushaar das beschrieben hat, sondern es war tatsächlich real. Jedenfalls von denen, die so agiert haben. Die haben gehofft, jetzt kommt eine andere Zeit. Und die aufgeschobene Emanzipation, die zuvor in den Werten versprochen worden war, die sollte jetzt realisiert werden.“

„Also zumindest was die Personen anbetrifft. Also ich nenne noch mal Antonin Liehm, Milan Kundera oder Konrad György. Wenn man also die die Protagonisten dieser Zeit, die haben das Gefühl gehabt und so haben sie es auch beschrieben in ihren Artikeln, dass jetzt eine Zeit anbricht, die es möglich machen kann, dass Europa in einer ganz anderen Weise zusammenwächst als vorher. Mauern werden übersprungen.“

„Was sagt uns 68“, fragt am Ende Gert Weisskirchen. „Das ist die Frage, die mich beschäftigt. 68 gibt uns eine Antwort auch auf unsere Probleme mit etwas mehr Mut, dafür zu kämpfen, dass es eine gerechte Welt gibt. Das ist für mich die Konsequenz aus 68, und wer das nicht vergisst, glaube ich, der ist immer auf der richtigen Seite.“

Peter Brandt, „mit Mao Tsetung immer wieder lesen“, unser Buch, „wenn möglich auswendig lernen und auf die Praxis“ anwenden.

Danke für die anregende Diskussion und das Gespräch.

Prof. Dr. Peter Brandt

Prof. Dr. Peter Brandt, geb. 1948, Historiker und Publizist, 1989–2014 Leiter des Lehrgebiets Neuere deutsche und europäische Geschichte an der FU in Hagen und 2003–2017 Direktor des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften.

Gert Weisskirchen

Gert Weisskirchen, geb. 1944, Prof. (em.), Fachhochschule Wiesbaden; Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam. Seit 1983 Mitglied im Liaison Committee von END, später Helsinki Citzen´s Assembly. 1999–2009 außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Gründungssenator der Fachhochschule Potsdam.

Dr. Bernd Rother

Dr. Bernd Rother, geb. 1954, Senior Research Fellow der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Er war 1999–2020 stellvertretender Geschäftsführer der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der deutschen und europäischen Arbeiterbewegung. Von 2006 bis zur Auflösung 2018 Mitglied der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand. Seit 2019 ist er einer der beiden Sprecher des SPD-Geschichtsforums.

Tomáš Kafka, Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland

Tomáš Kafka, Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland.

Fotos: Jens Schicke (Tomáš Kafka). Marco Urban & Privat.


Eine Veranstaltung der Willi-Eichler-Akademie e.V.

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